Bademoden - Männer

im 19.Jh. trug der Mann zum Baden nur ein Leibchen und Unterbeinkleider, die aus Baumwolle waren.

ab 1900: bekleideten sich die  Männer  mit einteiligen kurzbeinigen Schwimmanzügen, welche aus einem ärmellosen Leibchen und eine bis zum Knie reichende Hose bestanden. Diese Anzüge waren ebenfalls aus Baumwolltrikot und ausschließlich in dunklen Farben wie braun, schwarz, dunkelblau erhältlich, da hellere Stoffe bei Nässe durchblickend wurden. Modern waren zu dieser Zeit auch die bekannten Schwimmanzüge mit Streifen. Ab dieser Zeit trägt auch der Herr mitunter einen Bademantel, der ebenfalls aus frotteeähnlichem Material, bzw. Biber und Flanell ist. Im Schnitt gleicht er einem Hausmantel.

ab 1930: wurden die Männerbadeanzüge freizügiger. Die Oberteile waren mehr ausgeschnitten, manchmal nur mit schmalen Trägern und besaßen z.T. eingearbeitete "Löcher". In den 30er konnte Mann sich in den USA schon in einer Badehose, welche mit einem Gürtel festgehalten wurde, sehen lassen. Bald wurden die Gürtel durch innen laufende Schnüre ersetzt.

seit ca. 1945 bestanden die Badehosen nun aus Lastex-Material.

seit Ende der 1960er trägt man knapp geschnittene Badehosen aus schnell trocknendem und luftdurchlässigem Material, welches Synthetics heißt. Synthetics bietet den Vorteil, beim Baden, nicht aus der Form zu geraten.

um 1970 kam kurz die Mode der enganliegenden, knielangen Badehosen auf.