Kopfbedeckung Hut-Mode

Der Anglerhut ist ein weicher Hut mit mehr oder weniger breiter Krempe, der oft ein Band zum Festbinden unterm Kinn besitzt, damit der Hut bei starkem Wind nicht davon fliegen kann. Die Farben entsprechen meist den der Natur: khaki, beige oder oliv.

Der Barbourhut ist ein weicher Damenwachshut aus gewachster Baumwolle, der das Haar somit vor kleinen Regenfällen schützt. Er besitzt eine kleine oder mittelgroße Krempe und ist meist in dunklen einfarbigen Farbtönen gehalten.

Zum Blumenhut wird ein jeder Damenhut der mit Kunstblumen oder Blumenornamenten verziert ist.

Der Borsalino ist ein eleganter, weicher Rollhut aus Filz, der vor allem in der Zeit von 1860-1930 beliebt war.

Der Bowler / Koks / Billycoke/ Derby ist seit 1850 bekannt. Es handelt sich hierbei um einen schwarzen, mit Schellack versteiften Filzhut für Herren. Seine Krempe hat einen leicht aufgebogenen Rand.

Der Breton hat sich in Frankreich in der Bretagne entwickelt und wird dort gerne getragen. Es ist ein runder steifer Hut mit hochgeklappter Krempe.

Der Camber / Klapprandhut kam um 1930 in Mode. Er ist vorne flach, jedoch seitlich und hinten mit aufgebogener Krempe versehen.

Den Canadien gibt es seit1947 und ist weicher Filzhut mit Krempe.

Der Canotier / Kreissäge / Butterblume / Sonnenblume / Boater / Matelot / Matrosenhut /Girardihut besitzt eine Vielzahl an Bezeichnungen, die der eine oder andere sicherlich schon einmal vernommen hat. Er wird seit 1860 getragen und war ursprünglich als Kinderhut in Mode gekommen – jedoch wurde er später auch von Frauen und Männern getragen.
Dieser Strohhut ist steif, rund und flach und besitzt einen breiten flachen Rand Er ist mit einem dunklen Hutband versehen, welcher in herumflatternde Bändern endet. Der Canotier ist von zahlreichen Abbildungen bekannt, die Ausflüge und Bootsfahrten darstellen.

damenhut federhutDie Cap(p)eline / Kapeline bezeichnet einen kleinen Strohhut der Frau, der weit vorne am Kopf von 1860-90 getragen wurde.

Chapeau Claque / Klapphut / Gibushut Der Chapeau Claque ist ein zusammenklappbarer Zylinder, der 1835 erfunden wurde.

Der Chasseur war in der Zeit von 1880-1900 der Jagdhut für die Dame.

Den Cowboyhut / Westernhut trugen ursprünglich nur die Viehhüter im Westen der USA, bevor er sich als Modeaccessoire auch anderswo durchsetzte.

Der Dreispitz / Tricorne / Dreimaster wurde von 1690 bis 1780 getragen. Die breite Krempe des Hutes wurde an drei Punkten zu Spitzen nach oben gezogen, die teilweise mit Schnüren oder Kettchen gehalten wurden Meistens bestand der Dreispitz aus Filz, manchmal auch aus Seide oder Samt. Später war eine zeitlang Bestandteil der Soldatenuniform.

Die Fedora wurde ähnlich dem Chasseur vorne auf dem Kopf getragen. Dieser kleine Trachtenhut war bei den Frauen um 1880-1900 beliebt.

Der Flapper Ist eine lässige weiche Kopfbedeckung für die Dame der 1920er Jahre. Man könnte ihn als eine Art Mützenhut beschreiben, mit nur angedeuteter Krempe, die aber runterhängt. Teils ist der Flapper mit Blumen verziert oder aber auch gehäkelt.

Der Florentiner war der Damen-Strohhut des 19.Jh., der aber auch hin und wieder heute zur Sommerzeit getragen wird. Er ist aus italienischem Stroh geflochten und weist eine biegsame Krempe auf.

Der Fürstenhut / Herzogenhut gleicht einer Krone, die innen mit rotem Samt ausgeschlagen ist. Außerdem hat sie einen Hermelinbesatz und einen aufgesetzten Reichsapfel. Häufig findet man ihn in Wappen von Fürsten und Herzögen.

Der Homburg wurde nach der deutschen Stadt benannt, in der er 1900-1950 in Mode kam. Er ist elegant, steif, und hat eine aufgerollte Krempe. Der Herrenhut ist aus schwarzem oder grauem Filz gefertigt, besitzt ein dunkles Schmuckband und hat eine Einkerbung in der Kopfmitte..

Der Jagdhut / Schützenhut ist ein Filzhut in gedämpften Farben, bevorzugt waldgrün. Er besitzt meistens ein Zierband oder eine Zierkordel mit einer Quaste daran. Am Hut sind eine oder mehrere Federn angesteckt. Teilweise taucht er auch im Robin Hood Style mit lang gezogenem Frontschirm und nur leichter Krempe auf.

Der Jockeihut /Jockeyhut besaß die Form einer Reiterkappe mit festem rundem Kopfteil und leichtem Schirm Er wurde bereits von der Damenwelt um 1800 getragen, doch besaß der Jockeyhut zu der damaligen Zeit meisten einen Schleier. Mit einem Band wird er unter dem Kind festgebunden.

Der Kalaberser / Karbonarihut ist ein von Künstlern gern getragener weicher Schlapphut mit sehr breiter Krempe.

Kapotthut / Kapotte / Schute Der Kapotthut ist ein kleiner, hoch aufgesetzter Hut aus Stroh, mit hoch stehender Krempe, die das Gesicht einrahmt, erinnernd an eine Haube. Die Damen favorisierten um 1850 diese Kopfbedeckung sehr. Später jedoch trugen ihn meist nur ältere Frauen, vor allem in der Biedermeierzeit.

Der Kastorhut / Castorhut / Biberhut war über den langen Zeitraum von dem 15.Jh. bis ca. 1830 beständig. Dieser Filzhut wurde aus Biberhaaren gefertigt, war in einer schmalen Zylinderform gehalten und wurde manchmal mit Federn oder Bändern verziert.

Melone / Eidersieder / Hartmann Dieser steife, harte, schwarze Hut ist eine Abform des Bowlers.

Der Panamahut ist ein Strohhut mit breiter vor Sonne schützender Krempe..

Die Pillbox ist ein winziger runder Damenhut der 1960er Jahre, welcher auf dem Hinterkopf getragen wurde.

Der Rubenshut / Rembrandthut Wurde 1615-30 vor allem in den Niederlanden getragen und im Nachhinein für uns durch Rubens und Rembrandt bekannt. Der dunkle Filzhut mit breiter, flacher Krempe, einem runden Kopf oder auch Zylinderform wurde von Frauen wie Männer aufgesetzt.

Der Sombrero ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Er ist ein breitrandiger großer Strohhut zum Schutz vor der Sonne.

Der Stetson –Stephut erinnert an einen Cowboyhut. Dieser Filzhut ist seit 1870 in Mode.

Strohhut / Sonnenhut Sonnenhüte gab es schon in den längst vergangenen Zeiten. Da sie aus Stroh hergestellt werden, sind sie leicht an Gewicht und lassen genügend frische Luft an den Kopf bei gleichzeitigem Schutz vor zu intensiver Sonneneinstrahlung.

Der Südwester besteht aus wasserabweisendem Material. Die Krempe im Nacken ist sehr tief heruntergezogen, damit kein Regenwasser den Rücken entlang läuft. Er wird vorrangig von Fischern getragen.

Der Teehut bezeichnet einen großen ausladenden Damenhut mit vielen auf der Krempe drapierten Federn und Blumen.

Der Tellerhut ist ein sehr flacher runder Hut mit Krempe.

Den Topfhut gibt es seit 1912. Der Damenhut ist ohne Krempe.

Der Toques ähnelt dem Barret. Der Toques ist seit 1800 nur noch ein Damenhut, der teils mit Federn, Perlen oder Schmuck verziert ist.

Der Trimmer hat seinen Namen von daher, dass er meist mit Federn getrimmt wird. Er ist ein Herrenhut aus Filz, der in den 1930er Jahren in Mode war.

Der Trotteur ist ein kleiner unauffälliger Hut, den man mal schnell aufsetzte, um vor die Haustür zu gehen.

Der Wagenradhut wurde Anfang und Mitte des 20.Jh. getragen. Es handelt sich hierbei um einen sehr großen Damenhut.

Der Zweispitz / Napoleonshut / Bonapartehut / Wellingtonhut entwickelte sich Ende des 18.Jh./Anfang des 19.Jh. aus dem Dreispitz. Er ist in der Mitte sehr eingedrückt und an den Seiten gehen zwei Spitzen steil nach oben.

Zylinder herrenhutZylinder / Cylinder / Topper / Hoher Hut / Biedermeierzylinder / Angströhre Diesen versteiften, zylinderförmigen schwarzen Hut gibt es seit 1774. Zur damaligen Zeit wurde er zu den verschiedensten Anlässen getragen, heute nur noch zu besonders eleganten Topereignissen.

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