Oberbekleidung

Bluse: Es gibt Herren, sowie Damenblusen. Der Begriff Bluse kommt aus dem franz. von dem Wort „blouse“, was so den damals gebräuchlichen Fuhrmanns- bzw. Arbeitskittel meinte und auch den Staubmantel bezeichnete.
1830 zur Zeit der Julirevolution in Frankreich wurde die Bluse zum beliebten Kleidungsstück der französischen wie belgischen Arbeiter. Eine Bluse zeichnet sich vor allem durch ihren eher leicht fallenden Schnitt aus, obgleich er sehr streng wirken kann. Es gibt die vielfältigsten Blusenformen, je nach Mode und Geschmack.

Cariocahemd: Das bunt gemusterte Cariocahemd diente den Herren als Freizeitbekleidung. Es besitzt vorne einen V-Ausschnitt und wird nicht durchgeknöpft. Man trug es lässig über der Hose. Sein Name bekam es von den Einwohnern der brasilianischen Großstadt Rio de Janeiro, den Cariocas.

Cordhemd / Kordhemd: Cordhemden benennen sich in erster Linie nach dem Material Cord, aus dem sie hergestellt sind. Meistens handelt es sich hierbei häufiger um Feincord, den um Breitcord. Das Cordhemden zeichnet sich durch wenig Raffinesse aus und ist besitzt eher eine klassische Hemdform. Ein unauffälliger Reverskragen, ein bis zwei einfache Brusttaschen, manchmal Schulterklappen statten das Cordhemd aus. Normalerweise wird das Hemd geknöpft und nur in Ausnahmefällen mit einem Reißverschluss geschlossen.

Fleeceshirt Das Fleecematerial ist eine relativ neue Errungenschaft und qualifiziert sich durch den leichten und weichen Tragekomfort bei ansprechender Wärme. Das macht die Fleeceshirts vor allem im Freizeitbereich ganz besonders beliebt. Fleeceshirts werden von Kindern, Männern und Frauen gleichermaßen geliebt und getragen.

Freizeithemd: Freizeithemden sind locker und leger und unter diesem Begriff eher bei der Herrenmode zu finden. Sie können einfarbig oder kariert, sowie gestreift sein.

Jeanshemd Vorwiegend taucht das Jeanshemd in jeansblauer Farbe auf. Manchmal auch in schwarz, noch seltener in anderen Farben. Das Jeanshemd ist das typische us-amerikanische Bekleidungsstück überhaupt! In seriöserer Form für den Senior, legerer für den Junior. Dann gibt es noch die bekannten Wester-Jeanshemden, die mit Ledereinsätzen und ethnischen Ornamenten aufwarten. Teilweise sind die Jeanshemden mit Metallnieten oder –spitzen verziert, welche dann bevorzugt von den Bikern getragen werden. Natürlich gibt es Jeanshemden auch feminin geschnitten für die Dame.

Kapuzenpullover / Hoody: Kapuzenpullis sind seit den 1980er nicht mehr aus der Mode wegzudenken, vor allem nicht aus der jungen Mode. Es handelt sich hierbei um ein Sweatshirt mit Kapuze. Bequem, frech und auch praktisch bei Nieselregen sind die unschlagbaren Attribute des Hoody. Manchmal sind auf dem Bauch Taschen angebracht.

Langarmshirt / Longsleeve: Als Langarmshirt bezeichnet man ein Baumwollshirt mit langen Ärmeln. Mittlerweile kann es auch aus anderen Materialien als Baumwolle hergestellt werden.

Das Longhsirt, also das lange Oberteil, kann kurze oder lange Ärmel aufweisen, reicht aber auf alle Fälle bis über die Hüfte. Es taucht in der Jugendmode auf, ist aber auch bei fülligeren Frauen beliebt, das es die Körperformen hübsch zu kaschieren vermag.

Norweger-Pullover: Norwegerpullis sind oft aus wärmender Schafswolle gestrickt, aber das ist nicht das auffallend charakteristische an diesem Kleidungsstück. Einen richtigen Norwegerpulli machen vor allem seine Ornamente und Muster aus. Vorrangig tauchen als solche Schneeflockenkristalle, Elche und Rauten auf. Nicht selten findet sich auch ein Punktmuster auf ihnen. Das Muster ist meist im oberen Teil des Pullis angebracht und schmückt auch die Schultern.

Das Poloshirt ist ein Trikothemd mit kurzen Ärmeln. Es wurde zu Beginn des 20.Jh.s vorrangig zum Polospielen getragen, hat sich aber längst auch in anderen Sportarten als Sportbekleidung durchgesetzt und ist auch aus der Alltagkleidung nicht mehr wegzudenken. Das beliebte Polohemd besitzt einen kleinen Kragen und eine kurze Knopfleiste. Poloshirt werden von Frauen und Männern getragen und können aus Baumwolle oder Pikee-Stoff gefertigt sein. Ein berühmter Vertreter ist Lacoste.

Pullover / Jumper / Sweater: Der Pullover, auch kurz Pulli genannt, ist Kleidungsstück was man sich über den Kopf an und aus zieht. In den verschiedensten Varianten gestrickt, mit oder ohne Rollkragen, Rund- oder V-Ausschnitt.

Pullunder / Westover: Der Pullunder ist quasi ein Strickpullover ohne Ärmel, der gerne über Hemden und dünne Rollkragenpullis angezogen wird. Von edel bis wärmend.

Kamisol: kommt aus vom Lateinischen „camisia“ und bedeutet „Hemd“, welches unter der Oberbekleidung, aber über dem Unterhemd getragen wurde. Das mit Ärmeln versehene Kleidungsstück tauchte vor allem im 16. und 17. Jahrhundert auf und wurde später und in anderen Regionen zu einem Wams bzw. Mieder abgewandelt.

Rollkragenpullover / Rolli: Ein Rollkragenpullover besitzt einen gerollten Halskragen, der die Funktion hat, den Hals warm zu halten. Die dünnen Rollis, wie sie liebevoll abgekürzt genannt werden, erden gerne unter Hemden oder anderen Pulli als Unterzieher getragen.

Smokinghemd: Smokinghemden sind weiß und werden, wie der Name bereits andeutet zusammen mit einem Smokinganzug getragen. Auffällig ist sein kleiner spitzer Kragen, um den eine Fliege gebunden wird.

Seidenhemd: Seidenhemden bestehen aus weicher edler Seide und sind fast nur unifarben zu erhalten.

Das Sweatshirt zu Deutsch “Schwitzhemd” hat sich aus dem Oberteil des Jogginganzuges entwickelt und ist heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. In Mode kam dieser langärmelige, innen aufgeraute Baumwollpulli in den 1980er.

Das Titihemd kam in den 1950er in Mode und gehörte zur Herrenfreizeitmode. Es wurde nach den Anfangsbuchstaben der italienischen Modefirma „Trasformazioni Tessili“ benannt. Das besondere am Titihemd war sein Halsverschluss, der waagerecht von einer zur anderen Schulter verlief und so variabel getragen werden konnte. Varianten davon waren Titi-Club und Titi-Gala.

Das T-Shirt ist ein Baumwolltrikot in Form des Buchstaben T-s. T-shirts sind kurzärmelig. Langärmelige Shirts bezeichnet man dann als Langarmshirts.

Die Tunika ist ein loses Hemdgewand, welches schon bei den Römern bekannt war, aber ebenso von den Asiaten wie den Semiten getragen wurde. Sie hat verschiedene modische Wandlungen mitgemacht. Charakteristisch ist ihr allerdings, ihre leichte, einfache lockere Form.

Wickelshirt / Wickelbluse: Das gewickelte Oberteil passt sich durch das Übereinanderschlagen des Frontstoffes sehr gut an die Körperformen an und betont sie geschickt. Derzeit sind auch Wickelshirts in Mode, die die Wicklung nur andeuten, aber aus einem festgenähten Stück gefertigt sind.

Wollpullover: Gestrickter Pullover mit oder ohne Rollkragen, manchmal auch mit Kapuze