Pluderhose Palazzohose

pumphose pluderhose modernDer Begriff der Palazzohose wird im Alltag zumeist anders gebraucht als im Bekleidungsfachterminus. Möchte man also in diesen Zeiten eine Palazzohose erwerben, wird man eine gemütliche Viskosehose mit weiten Beinen, mit einen Gummizug am Bund erhalten.

Fachbegrifflich meint man mit der Palazzohose eigentlich eine Pluderhose, die unsere Modewelt aus dem Orient übernommen hat, wo weite Beinkleider aus praktischen (klimatischen) Gründen getragen wurden, u.a. auch von den Frauen im Harem (Pumphose oder Haremshose).

Die Pluderhose ist aus leichtem, hautschmeichelndem Material gefertigt, wie z.B. Seide, Satin oder dünner Baumwolle. Am Bund ist die Hose ebenso mit einem Gummibund ausgestattet, von wo aus der Stoff faltig nach unten fließt; jedoch enden die weiten Hosenbeine am Beinende in einem engen Bündchen, entweder durch ein Gummiband oder durch Schnürbänder gehalten.
Dadurch fällt der Stoff sehr locker am Bein und pludert sich nach unten hin auf.
Palazzohosen besitzen keinerlei Taschen oder Gürtelschlaufen.

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