Übersicht Schuhe

Absatzschuhe / Hackenschuhe / Stöckelschuhe - mittels hoher Absätze verändert sich der Gang der Frau, wird weiblicher und wirkt auf viele Männer erotischer, da der wippende Gang Bewegung ins Gesäß bringt. Allerdings wurden Absatzschuhe nicht nur von Damen getragen.
Absätze können aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein, wie Kork, Holz, Kunststoff, oder auch Leder. Sind die Absätze separat angefügt, sind sie dafür anfällig, bei intensiver Belastung abzubrechen.

Absatzschuhe tauchen in verschiedensten Varianten auf: als Plateauschuhe, als Pumps, als Stiefel oder dem berühmten Pfennigabsatz, der äußerst filigran ist und sich gerne in U-Bahngitter verfängt… Stöckelschuhe verraten sich nicht selten durch ihr klackerndes Geräusch, vor allem in dunklen einsamen Nächten.

Ankle Boots / Slough: Mit Ankle Boots oder auch Sloughs sind Damenstiefelchen gemeint, die nur bis zum Knöchel reichen und bei denen oft der Schaft oben umgeklappt ist. Sie sind zum Reinschlüpfen und werden nicht extra verschlossen.
Die in den 1980er Jahren beliebten Ankle Boots feiern heute ihr Comeback in der Schuhmode.

Aquaschuhe sind aus dem weichen elastischen Material Neopren gefertigt und für den Wassersport und Badespass vorgesehen. Das Neopren wärmt das in den Schuh geflossene Wasser auf, so dass man keine nassen Füße fürchten muss. Sie sitzen sicher am Fuß und weisen eine rutschfeste Sohle auf, was ihnen auf glatten Oberflächen wie beispielsweise auf Surfbretter und Segelbooten einen klaren Vorteil gegenüber herkömmlichen Schuhen verschafft.
Aquaschuhe schützen vor unliebsamen Dreck und teilweise vor spitzen Steinen und Meeresgetier, was sich im Sand aufhält. Die Slipper werden durch ein Zugband oder ein verstellbares Riemchen geschlossen.

Arbeitschuhe / Sicherheitsschuhe sind sehr robust und stabil und nicht selten mit eingearbeiteten Stahlkappen zum Schutz vor fallenden Elementen oder scharfkantigen Gegenständen versehen.

Badelatschen bestehen aus weichem Gummi oder härterem Kunststoff, teilweise mit massierenden Noppen für die Fußsohle. Entweder haben sie einen Steg oder sind als Zehentrenner erhältlich. Badelatschen werden in der Sauna, im Schwimmbad und manchmal auch am Meeresstrand getragen.
In geschlossenen sanitären Gebäuden werden sie hauptsächlich zum Schutz vor Fußpilz und Kälte des Fliesenbodens angezogen.

Bei Ballerinas / Ballerinaschuhen handelt es sich um weit ausgeschnittene Schläppchen mit dünner flacher Sohle, welche nur mittels eines eingearbeiteten Gummibandes am Fuß halten. Heutzutage sind sie wieder fast genauso beliebt wie bei den jungen Frauen in den 1950er Jahren. Auch heute trifft man sie mit den so genannten Polka Dots, also großen Punkten, an.
Beliebte Farbkombinationen sind hierbei: weiß-schwarz und rot-schwarz. Allerdings findet man sie auch einfarbig und als Lackschuh und was nicht fehlen sollte ist ein kleines Schleifchen zur Verzierung der Ballerinas.

Ballettschuhe / Ballettschläppchen: Die Ballettschuhe müssen in ihrer Funktion einer Menge Anforderungen gerecht werden. Ihre Sohle muss flexibel, jedoch nicht zu rutschig, aber auch nicht zu abbremsend sein. Das Obermaterial kann Leder, aber auch Baumwolle, Satin oder Seide sein. Für den Spitzentanz der Frauen sind ihre Schlappen an den Zehen verstärkt. Sie werden mit Bändern an den Waden festgebunden oder mit einem Gummiband am Spann gehalten. Die gängigsten Farben für Ballettschuhe sind weiß, rosa und schwarz.

Die Biedermeierschuhe ähneln den heutigen Ballettschuhen, hatten ebenfalls Bindebänder und bekleideten die Füße der Frauen zu Beginn des 19.Jahrhunderts.

Bikerstiefel sind sehr robuste, klobige Lederstiefel mit Zierschnallen und weitem etwas abstehenden Schaft. Da sie hauptsächlich von Motorradfahrern getragen werden, müssen sie für die Spritztouren äußerst strapazierfähig sein.
Die Bikerstiefel treten vorrangig in den Farben schwarz und braun auf und besitzen eine breite mit mittlere Zehenkappe. Manchmal sind sie mit Westernelementen ausgeschmückt.

Chucks Auch die knöchelhohen Stoffturnschuhe zum Schnüren erfreuen sich nach zwanzig Jahren wieder einer größeren Beliebtheit, vor allem bei den jungen Menschen. Sie zeichnen sich durch eine rutschfeste Sohle und einer Zehenkappe aus Gummi aus. Ursprünglich wurden die Chucks für die Basketballspieler entwickelt.

Clarks sind Holländerschuhe mit dicken Sohlen und wurden vom Herrn der 1960er Jahre bevorzugt.

Clogs / Klompe / Pantine / Holzschuhe / Holzklotschen / Klober Clogs sind eine Form der Holzschuhe, die immer wieder mal in Erscheinung treten. Früher waren sie oft mit einem Eisenring oder Holzklötzchen an der Sohle unterlegt, um vor Straßendreck zu schützen. Holzschuhe werden aus einem Stück vom Holzschuhmacher gefertigt und haben heute vorrangig ihren Platz in Souvenirgeschäften und volkskundlichen Museen.
Manchmal bestehen die Holzschuhe auch nur aus einer Holzsohle und sind mit einem ledernen mit Nieten oder Nägeln befestigtem Steg über dem Spann versehen.

Cowboystiefel / Westernstiefel. Wer kennt sie nicht, die Cowboystiefel aus dem wilden Westen mit ihren abgeschrägten Absätzen und ihren angekanteten Spitzen?! Der Schaft des Stiefels steht am oberen Ende etwas vom Bein ab. Der Cowboy trägt seine Stiefel beim Reiten mit Sporen. Sehr typisch und auffallend sind die aus Leder aufgesetzten Westernornamene. Absolut hip sind knallig bunte Cowboystiefel, die keineswegs nur von Männern getragen werden.

Espandrillos sind Stoffschuhe, deren Sohle aus Pflanzenfasern bestehen und somit nicht für nasses Wetter geeignet sind. Sie besitzen keinen extra Verschluss und man schlupft einfach in sie hinein.

Flip-Flops. Eigentlich sind Flip-Flops nichts anderes als Badelatschen. Flip-Flop hört sich einfach moderner an und sind der Hype der letzten Jahre. Allerdings hat sich eins verändert: Die Flip-Flops werden nicht nur zum Baden getragen, sondern sobald die Sonne etwas wärmer scheint zu jeder Gelegenheit.
Damit man die leichten Latschen nicht verliert, halt man sich mit seinen Zehen am Zehesteg fest. Flip-Flops sind in den abenteuerlichsten Varianten erhältlich, vor allem oft sommerlich bunt und mit floralen Mustern. Sie können aus Kunststoffen, aber auch unterschiedlichen Naturmaterialien, wie Kork, Leder, Bast etc. bestehen.

Fußballschuhe sind sehr stabile Sportschuhe mit Stollen an der Sohle.

Unter Galoschen Versteht man pantoffelartige Schuhe, die entweder als Unter- oder as Überschuhe getragen wurden. Trug man die Galoschen als Überschuhe, sollten sie die Unterschuhe vor Straßenschmutz schützen.
Diese wetterfesten Schuhe waren auch für den Winter bestimmt, konnten eine Kork- oder Holzsohle besitzen und waren häufig mit Metallspangen versehen.

Gesundheitsschuhe Erhält man oft in Kombination mit einem korrigierendem Fußbett oder individuellen Einlegesohlen. Einige Beispiele für Gesundheitsschuhe sind z.B. Diabetikerschuhe, Rheumatikerschuhe und Verbandschuhe.

Gleitschuhe sind heutzutage schon fast ausgestorben, da sie anderen Wintervergnügungen Platz gemacht haben. Die breiten Metallschienen zum Gleiten auf Eis und Schnee wurden an den normalen Straßenschuhen mit Riemen befestigt und waren größenverstellbar.

Golfschuhe sind sportliche Schuhe mit moderaten Spikes für den Rasensport, die meist in dezenten Farben getragen werden.

Gummistiefel / Regenstiefel sind natürlich besonders für nasse Angelegenheiten geeignet, da sie aus wasserfestem Material hergestellt sind. In der Stadt tragen meist nur Kinder Gummistiefel zu ihrer Regenmontur. Obwohl es Ende des 20.Jh. eine kurze Modewelle in Hinblick auf Gummistiefel für Frauen gab, sieht man heutzutage Gummistiefel an den Füßen von Erwachsenen höchsten in der Landwirtschaft auf dem Land oder bei den Fischern am Meer.

Halbschuhe bezeichnen jede halbhohen festen Schuhe für Kinder, Frauen und Männer. Sie können geschnürt, geknöpft oder mit einem Reißverschluss, einem Klettverschluss geschlossen werden.

Hausschuhe sind bestimmt für den Hausgebrauch, wie es der Name bereits verrät. Sie sollen die Füße warm halten, die Strümpfe vor Beschädigung bewahren. Hausschuhe tauchen in verschiedenen Formen auf. z.B. als Hüttenhausschuhe, Pantoffeln, Schlappen etc.

High Heels sind extrem hochhackige Damenschuhe mit dünnem Absatz. Sie haben sich als Sexsymbol verdient gemacht und sind eine Freude für den Schuhfetischisten.

Hochzeitsschuhe / Brautschuhe trägt die Braut bei ihrer Vermählung und sind meist besonders kunstvoll gearbeit oder zumindest auf das Brautkleid abgestimmt.

Hornschuhe trug man ab dem 16. Jh., Lederschuhe mit weitem Ausschnitt, mit Riemen über dem Spann, vorne rechteckige front, flache Sohle

Kinderschuhe Zeichnen sich durch ihre besondere Robustheit und ihre speziellen Innensohlen aus, die besonders auf des Fußbett des Kindes abgestimmt sein sollten. Meist sind sie verspielt, mit kindlichen Mustern und bunten Farbgebungen ausgestattet. Ansonsten gibt es für Kinder fast jede Schuhform und –art, die es auch für Erwachsene gibt.

Kletterschuhe sind sehr flexible, weiche Schuhe mit rutschfester Sohle, die einen guten Tritt ermöglichen. An der Spitze sind sie zum besseren Halt verstärkt.

Knobelbecher / Schaftstiefel / Marschstiefel sind bekannt aus der Armee, relativ unförmig und aus dunklem Leder.

Knopfstiefel sind seit dem 14.Jh. bekannt und waren besonders in der Biedermeierzeit beliebt. Die Stiefel liegen eng an, haben meist einen etwas höheren Absatz und werden an der Seite zugeknöpft.

Korkschuhe / Keilschuhe trug die Frau ab ca. 1930. Sie besitzen einen großen dicker hohen Absatz aus Kork und sind oben wie eine Damen-Sandale gearbeitet.

Kothurn(e) Diese unbequemen Schuhe sind im 16.Jh. in Spanien bekannt geworden. Sie besitzen einen Absatz aus Kork oder Holz und erfreuten sich hoher Beliebtheit beim Theater, um die Schauspieler höher erscheinen zu lassen.

Krabbelschuhe / Lauflernschuhe sind leichte Babyschuhe zum Reinschlüpfen. Sie haben keine feste, dafür aber rutschfeste Sohle und werden mit Zugband zusammen gehalten. Sie eignen sich besonders zum Laufen lernen.

Kreppschuhe gibt es seit ca. 1950 und sind dicksohlige Halbschuhe zum Schnüren, oft in grellen Farben, mit Kreppsohle.

Kuhmaulschuhe gibt es seit dem 16.Jahrhundert. Hierbei handelt es sich um flache Lederschuhe mit fester Sohle. Die Schuhe verbreitern sich nach vorne hin, ähnlich einem Kuhmaul. Mit einem Riemchen werden sie verschlossen und besitzen einen weiten Ausschnitt.

Lackschuhe Edle glänzende Schuhe für den Herren, die Damen und auch die Kinder, die gerne zu besonderen Anlässen getragen werden.

Lapti sind aus Baumrinde geflochtene BAstschuhe aus dem Skaninavischen/Russischen Raum, die schon seit Jahrtausenden getragen werden.

Mokkasins sind flache Schlupffschuhe, die ursprünglich nur von den der nordamerikanischen Indianern getragen wurden. Zunächst bestanden Sohle und Oberteil aus einem Lederstück; seit 1930 gibt es sie in Ausführung mit dicker Sohle und unförmiger Naht. Mokkasins werden eher von Männern als von Frauen getragen.

Moonboots / Mondstiefel / Schneestiefel Die Nähte sind geschweißt, die Sohlen angeschweißt, außen bestehen sie aus imprägniertem Plastik während sie innen geschäumt oder dick wattiert sind. Moonboots kamen 1970 auf den Markt und sind eine Adaption von den Stiefeln für die Mondlandung von 1969.

Overknee-Stiefel sind Damenstiefel mit hohem Absatz, deren Schaft bis über das Knie reicht.

Pantoffeln / Pantoletten / Schlappen / Patschen z.B. Filzpantoffeln Pantoffeln werden nur durch einen Steg über dem Spann, evtl. mit verdeckender Spitze gehalten. Sie besitzen kein Fersenteil, haben eine Sohle und gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Heute bezeichnet man damit eher einen Hausschuh, denn einen Straßenschuh. Mules hießen die Pantoffel vom 16.-18.Jh

Plateauschuhe / Chopinen waren schon im 15. Jh. in Spanien bekannt. Diese hohen Schuhe haben eine fette Sohle und Absätze. Somit bieten sie auch einen Schutz vor Dreck auf Straße, allerdings bergen sie aber auch eine nicht zu unterschätzende Sturzgefahr.

Polyurethanschuhe gibt es seit ca. 1960. Sie sind nach ihren Sohlen benannt. Eine spezielle Art Kunststoff. Die Sohle und der Absatz sind in einem Guss gegossen, dadurch wirkt die Sohle dick und plump.

Pumps sind Damenschuhe, die weit ausgeschnitten sind. Sie haben keinerlei Verschluss. Ihr Absatz ist mehr oder weniger hoch.

Bei den Rasenlüfterschuhen handelt es sich um anschnallbare Sohlen mit spitzen Spikes zum Durchlüften des Rasens.

Rollschuhe waren sehr beliebt in der zweiten Hälfte 20.Jh. Rollschuhe sind als separate größenverstellbare Rollengestelle, welche an die Straßenschuhe angeschnallt werden, sowie als kompletter Rollschuhe erhältlich. Es gibt sie in Metall, Kunststoff und Textilausführung und sind die Vorläufer der aktuellen Inlineskater.

Samtschuhe sind Schuhe mit Samtoberfläche. Die chinesischen Samtschuhe können einen Absatz haben und ähneln Ballerinas, besitzen also eine flache Sohle und Riemchen zum Verschließen.

Sandalen haben eine flache, aber robuste Sohle. Des Weiteren besitzen die Sommerschuhe viele Aussparungen für Frischluft. Das Obermaterial ist häufig Leder oder Textilstoff. Mit verstellbaren Riemen kann man sie den Füßen anpassen und verschließen.

Sandaletten sind luftige Sommerdamenschuhe, die manchmal auch mit Stöckel- oder Keilabsatz versehen sind.

Schaftstiefel / Rohrstiefel sind meist wadenlange Stiefel, die einen geschlossenen, rohrförmigen Stiefelschaft aufweisen...

Schlittschuhe bestanden früher nur aus einer Kufe, die zuerst au Knochen, später aus Metall gefertigt war. Man band sie sich einfach an den Straßenschuh dran und konnte damit über das Eis gleiten. Heutzutage ist die Kufe direkt mit dem Schuh verbunden.

Schnabelschuhe wurden bis ins 16.Jh. getragen. Die Schlupfschuhe waren mit einer langer Frontspitze und flacher Sohle ausgestattet.

Schneeschuhe sind anschnallbare breite Schuhflächen, die man benutzt, um besser durch hohen Schnee zu laufen. Sie können aus Naturmaterialien oder Kunststoff bestehen und sind schon von alters her bekannt.

Schnürschuhe / Schnürer Alle Halbschuhe mit Schnürsenkel bezeichnet man als Schnürschuhe.

Schnürstiefel / Schnürboots sind Stiefel, die mit einem langen Schnürband eng am Bein geschlossen werden.

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Segeltuchschuhe haben eine breite rutschfeste Gummisohle, die etwas an den Seiten nach oben geht. Der Oberstoff ist Segeltuch. Man kann sie als Slipper oder Schnürer erwerben.

Shimmyschuhe hatten ihre Zeit um ca. 1920. Sie wurden nach einem derzeitigen Modetanz benannt. Die Halbschuhe sind schwarz oder braun und vorne spitz.

Skaterschuhe sind breite, plumpe Turnschuhe mit breiten Schnürsenkeln, die oft offen bleiben.

Slipper Damit meint man Schuhe, in die man einfach hineinschlüpfen kann, die also nicht verschnürt werden

Mit Sneakers meinte man ursprünglich leichte Segeltuchschuhe. Heutzutage werden auch andere Sportschuhe aus Leder oder Velours, die eine schmale Sohle besitzen, so betitelt.

Steppschuhe An der Sohle der Steppschuhe sind metallene Steppplatten befestigt, die beim Tanzen klackern.

Stiefel / boots bezeichnen meist eine kniehohe Fußbekleidung, die in Formen, Farben, Material sehr vielfältig gestaltet sein können und mitunter Details wie Schnallen, Bänder, Schlaufen etc. aufweisen.

Stiefeletten haben keinen Ausschnitt, ziehen sich aber nicht so hoch wie Stiefel. Sie sind meist knöchel- oder wadenhoch.

Stilettos haben besonders dünne hohe Absätze. Ihr Name ist nicht von ungefähr von „kleiner Dolch“ abgeleitet, da sie für andere gefährlich werden können.

Strohschuhe werden z.B. in Korea, im Schwarzwald und auch anderswo getragen. Ihr Oberteil ist aus Stroh geflochten.

Stulpenstiefel gibt es seit Anfang des 17.Jh. und bezeichnen hohe Lederschuhe, versehen mit Sporen und auffälligen Absätzen. Sie ähneln den heutigen Reitstiefeln, sind oben breiter und umgeschlagen. Sie wurden fast ausschließlich von Männern getragen.

Sportschuhe / Turnschuhe sind oft ihrer Funktion, bzw. der jeweiligen Sportart angepasst. Sie sollen den Fuß stützen und schützen und dem Körper eine effektive Fortbewegung auf dem vorhandenen Boden gewährleisten. Sind die Sportschuhe nicht ausreichende gelüftet, kann man schnell Schweißfüße bekommen.

Bei Trachtenschuhen handelt es sich meist um derbe Schuhe, mit auffällige Nähten und Edelweiß-Ornamenten. Sie sind als Schnürschuhe, Slippers, Stiefel und Pumps erhältlich in den Grün, Brau- und Grautönen, vereinzelt auch in anderen Farben.

Der Trotteur ist ein salopper kantiger Schuh zum Reinschlüpfen, mit solidem Absatz.

Wanderschuhe / Trekkingschuhe / Bergstiefel sind ihrer Bestimmung entsprechend robuste feste Schuhe mit Profilsohle. Fast alle Wanderschuhe sind Schnürschuhe mit Ösen. An den Knöcheln sind sie abgepolstert.

Zimtlatschen / Les Tôngs kommen aus Vietnam und sind bei uns im vor allem in Naturwarenläden erhältlich. Die Sohle der Latschen besteht aus Naturfaser, z.B. Luffa, Fasern der Wasserhyazinthe, Bambusfasern und Binsen und enthalten Bestandteile des Zimtbaumes. Das Oberteil besteht meist aus Baumwolle. Die Zimtlatschen massieren den Fuß, wirken geruchsbeseitigend und der Schweißbildung entgegen.

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